Bund und Land fördern Energie-Effizienz kräftig
Veröffentlicht am:22 April 2009 - Quelle: salzburger-fenster.at
Jetzt investieren: Sonnenenergie, Fenster, Wärmedämmung, neue Heizung
Privaten Wohnhäusern, die in die Jahre gekommen sind, sieht man dies nicht nur von außen an, sondern sie haben zur angejahrten Optik noch ein weiteres Problem: Sie sind wahre Energieverschwender.
Wer sein Geld künftig nicht mehr zum Fenster hinaus verheizen möchte, sollte an eine Renovierung im Sinne einer thermischen Sanierung denken. Dies ist gerade jetzt besonders interessant. Erstens bringt man die dadurch entstehenden Kosten meist nach kurzer Zeit durch die (drastisch) gesunkene Heizrechnung wieder herein und außerdem kann man mit Inkrafttreten der neuen Bundesförderung (14. April 2009) zusätzlich zu den vom Land Salzburg bereits angebotenen Fördermöglichkeiten weiteres Geld lukrieren.
Energieausweis
Eigenheimbesitzer, die ihre Energiebilanz verbessern wollen, müssen zunächst einen Energieausweis erstellen lassen. Denn dieser ist Voraussetzung für die verschiedenen Möglichkeiten der Förderung, die auch gemeinsam und in Kombination Bund/Land und ev. auch noch mit Fördergeld von der Wohnortgemeinde in Anspruch genommen werden können.
Bis zu 3000 Euro vom Land Salzburg
Das Land bietet über die Wohnbauförderung ein Sanierungsdarlehen mit Null Prozent (läuft allerdings Ende April 2009 aus) und darüber hinaus mit einem Prozent an. Gleichzeitig gibt’s vom Land seit Anfang Februar dieses Jahres einen Direkt-Zuschuss in Form des Sanierungs-Checks für eine General- oder Dachgeschoßsanierung in der Höhe von bis zu 3000 Euro.
Und bis zu 5000 Euro vom Bund dazu
Und nun schießt der Bund mit weiteren Geldern (20 Prozent der Gesamtinvestitionen für thermische Sanierung, jedoch nicht mehr als 5000 Euro insgesamt) nach. Insgesamt wurden 50 Millionen für den Privatbereich veranschlagt, weitere 50 Millionen liegen für Betriebe bereit. Da macht es Sinn, sich nicht allzu viel Zeit zu lassen, denn irgendwann wird dieses Geld aufgebraucht sein.
Der Baumeister koordiniert das alles
„Der Baumeister ist hier der ideale Ansprechpartner“, erklärt Bmstr. Ing. Johann Jastrinsky, Innungsmeister der Baumeister in Salzburg, „denn er bietet sämtliche Leistungen aus einer Hand – von der Erstellung des Energieausweises über die Planung bis hin zur Ausführung sämtlicher Arbeiten, die er entweder selbst übernimmt oder an andere vergibt“.
Wo die Förderungen beantragt werden
Die Förderanträge für den Zuschuss des Bundes werden übrigens über Banken oder Bausparkassen eingebracht, den Antrag für den Sanierungs-Check kann man online über den Fördermanager des Landes (www.salzburg-gv.at) stellen. Unterstützung bietet auch die Energieberatung des Landes, wie Leiter Dipl.-Ing. Georg Thor erläutert: „Wir werden oft gefragt, ob eine Sanierung im jeweiligen Fall überhaupt Sinn macht oder auch als weitere, unabhängige Meinung miteinbezogen.“
Sonnen-Energie muss man nützen!
Eine sorgfältige Planung ist natürlich das Um und Auf bei einer thermischen Sanierung. Wenn man beispielsweise ein Dach erneuert oder abdichtet, sollte man gleich auch an die Installation einer Solaranlage denken. Denn auch diese wird kräftig gefördert und kann ebenfalls über den Fördermanager im Internet beantragt werden. In vielen anderen europäischen Ländern ist es schon zur Selbstverständlichkeit geworden, die Dachflächen als Energielieferanten in Form von Wärme oder Strom von der Sonne zu nutzen!
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